Planungs- und Auslegungshinweise
30° - 60° Dachneigung sichern gute Solarenergie. Sollte eine Montage auf dem Dach technisch ungünstig sein, können Kollektorfelder auch am Boden auf Gestellen montiert werden. Für die Vor- und Rücklaufleitungen sind, je nach Anlagengröße, zwei Cu-Rohre 18, 22 oder 28 mm incl. Wärmedämmung und ein Leerrohr für die Fühlerleitung vorzusehen.
Die Warmwasserbereitung erfolgt getrennt vom Heizkessel im Solarspeicher. Dieser ist sowohl von der Solaranlage als auch mit der konventionellen Heizung beheizbar. Bei korrekter Solaranlagenplanung bleibt im Sommerhalbjahr die Heizungsanlage für Warmwasserbereitung weitgehend außer Betrieb.
Für die Heizungsunterstützung mit Solarenergie bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Kombination an. Warmwasseranschlüsse für
Waschmaschine, Geschirrspüler usw. sind zu
empfehlen.
Für eine bessere Ausnutzung der wertvollen Heizenergie gilt allgemein: Gute Wärmedämmung des Gebäudes - niedrige Vorlauftemperatur des Heizsystems.
Die wichtigsten Komponenten einer Solaranlage sind langzeitbeständige Kollektoren, eine Solarstation, die Solarregelung und ein Solarspeicher mit integriertem Wärmetauscher, der mit Kollektorflächen und Warmwasserbedarf abgestimmt ist.
Bei größeren Anlagen sind externe Plattenwärmetauscher empfehlenswert.
Die fachgerechte Montage durch geschulte Fachhandwerksbetriebe ist Voraussetzung für die Funktionstüchtigkeit einer Solaranlage!